Die jahrzehntelange Mehrheit wure abgelöst – SPD bleibt zweitstärkste Kraft

Zufriedenheit und Erleichterung war die allgemeine Stimmung im Nachwahl-Treffen der Sozialdemokraten. Zwei Ziele wurden erreicht: die absolute Mehrheit der CDU ist futsch und das eindeutig. Und die SPD bleibt zweitstärkste Kraft in Niederkassel. Der Verlust eines Ratsmandats und 1,5% der Wählerstimmen schmerzt, aber beim allgemeinen sehr negativen Landestrend bleibt das gut zu verkraften. Für dieses gute Ergebnis, so SPD-Bürgermeisterkandidat Matthias Großgarten und SPD-Fraktionschef Friedrich Reusch, gilt es den Wählerinnen und Wählern zu danken, natürlich auch den aktiven Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern.

Bürgermeisterkandidat Matthias Großgarten erzielte ein beachtliches Ergebnis. Er gewann 9% als SPD-Bürgermeisterkandidat hinzu und konnte den Abstand zum Amtsinhaber um 16% verringern.  In einem Wahlkreis lag er sogar von dem wiedergewählten CDU-Bürgermeister. Gratulation geht an die Grünen, die mit der allgemeinen politischen landesweiten Stimmung und der Diskussion um die Rheinquerung punkten konnten. Aber auch an die FDP, die mit ihrer Bürgermeisterkandidatin ein respektables Ergebnis eingefahren haben.

Der bisherige SPD-Fraktionsvorsitzende Friedrich Reusch verfehlte das Direktmandat nur knapp. Wähler, die vor 18 Uhr das Gebäude des Wahllokals betreten hatten, aber in der Schlange vor dem Wahllokal standen, wurden weggeschickt. Ob das die fehlenden Stimmen zum Direktmandat hätten sein können, bleibt ungeklärt.

Jetzt geht es um die vor uns liegende Wahlperiode bis 2025. Ob die CDU einen Partner findet, der ihr die Macht in Rat und Verwaltung erhält, wird sich zeigen. Einen Neuanfang ohne die bisherigen ‚Machthaber‘ ist möglich. Die nächsten Wochen werden spannend.

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